Alle haben Platz bei der Krippe – Heiliger Abend im Pfarrverband✨

Der Heilige Abend hat in unseren Pfarren des Pfarrverbandes wieder in besonderer Weise viele Menschen zusammengeführt. In den unzähligen Gottesdiensten dieses Abends – von den feierlichen Christmetten bis zu den Familienkrippenfeiern – wurde spürbar: Bei der Krippe ist Platz für alle.

Menschen jeden Alters, Familien, Alleinstehende, Suchende und Dankbare kamen zusammen, um die Geburt Jesu zu feiern. Unterschiedliche Formen, Zeiten und Orte – und doch ein gemeinsamer Mittelpunkt: die Krippe. Sie lädt ein, still zu werden, Hoffnung zu schöpfen und Gemeinschaft zu erleben.

Ob im vertrauten Kerzenschein oder im lebendigen Miteinander vieler Stimmen: Jeder Gottesdienst trug auf seine Weise dazu bei, die Weihnachtsbotschaft lebendig werden zu lassen. Gott kommt mitten in unsere Welt – und niemand bleibt außen vor.

Nachfolgend ein paar Eindrücke aus den Pfarren. Weiterlesen

Alle haben Platz bei der Krippe – Weihnachten gilt uns allen ✨

Bei der Krippe von Bethlehem haben alle Platz. Dort kommt Gott selbst zu uns: Jesus Christus wird Mensch – klein, arm und verletzlich – um uns seine Liebe zu schenken.
Er lädt jeden und jede ein, zu ihm zu kommen: die Glaubenden und die Zweifelnden, die Starken und die Schwachen, alle, die auf der Suche nach Hoffnung, Trost und Frieden sind.

Möge das Licht der Geburt Christi unsere Herzen erleuchten, unseren Glauben stärken und uns befähigen, diese Liebe weiterzutragen – in unseren Familien, in unsere Pfarrgemeinden und in der Welt.

Wir wünschen Euch/ Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und
Gottes reichen Segen für das kommende Jahr.

Das Team des Pfarrverbandes im Horner Becken

✨ Ein Licht strahlt auf! ✨

Weihnachten ist die leise Zusage Gottes:
Ich bin da.
Mitten in deinem Leben.

Nicht in Macht und Größe,
sondern als Kind in der Krippe
kommt Gott uns nahe.
In der Nacht von Bethlehem
sucht seine Liebe nicht das Große,
sondern das offene Herz.

So lädt uns Weihnachten ein,
still zu werden
und dem Licht Raum zu geben,
das die Dunkelheit
nicht vertreibt,
sondern verwandelt.

Im Kerzenschein dem Weihnachtsfest entgegen 🕯️

Am letzten Adventsamstag trat der Advent in seine letzte Wegstrecke und damit in die Zeit der unmittelbaren Vorbereitung auf Weihnachten ein. In der frühen Morgenstille versammelten sich zahlreiche Gläubige zu den feierlichen Roratemessen, die traditionell im warmen Schein vieler Kerzen gefeiert wurden. Die besondere Atmosphäre aus Dunkelheit, Licht und Stille lud zur inneren Einkehr ein und machte spürbar, dass das Weihnachtsfest unmittelbar bevorsteht.

Die Texte und Lieder der Messe griffen Hoffnung und Erwartung des Advents auf und lenkten den Blick auf das Kommen Christi. Viele Mitfeiernde empfinden die Roratemessen als wohltuenden Gegenpol zur Hektik der letzten Tage vor dem Fest. Weiterlesen

Stift Altenburg stellt Weichen für die Zukunft ⛪🌟

Der Stiftsbetrieb Altenburg richtet sich organisatorisch neu aus und schafft mit neuen Strukturen und personellen Entscheidungen ab 2026 stabile Rahmenbedingungen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Weiterentwicklung.

Seit 1. Oktober ist Dipl.-Ing. Richard Hackl als Wirtschaftsdirektor für die wirtschaftliche Gesamtverantwortung tätig. Zum operativen Betriebsleiter wurde am 4. Dezember Florian Stadler ernannt, der künftig das operative Geschäft mitverantwortet und an der Weiterentwicklung von Abläufen und Strukturen mitwirkt.

Im Bereich Kultur & Tourismus übernimmt Pater Clemens Hainzl OSB mit 1. Jänner 2026 die Verantwortung und folgt damit Pater Prior Michael Hüttl OSB nach.

Mit Frühjahr 2026 tritt Forstdirektor Herbert Schmid nach jahrzehntelangem Wirken in den Ruhestand. Er prägte den Stiftswald Altenburg durch eine überregional anerkannte nachhaltige Waldwirtschaft. Das Stift Altenburg dankt ihm für seinen außergewöhnlichen Einsatz.

Gaudete – Freut euch!

Mitten im Advent leuchtet plötzlich Rosa auf.
Nicht das kräftige Violett der Erwartung, nicht das strahlende Weiß der Erfüllung –
sondern ein sanftes Dazwischen.

Der Gaudete-Sonntag unterbricht den ernsten Weg des Wartens.
Er sagt uns: Die Freude ist schon da.
Noch ist nicht alles vollendet, noch ist nicht alles heil –
aber Gottes Nähe ist spürbar geworden.

Rosa erinnert uns daran,
dass Hoffnung nicht laut sein muss.
Dass Freude auch leise kommen kann:
im Lächeln eines Kindes,
im warmen Kerzenlicht,
im gemeinsamen Gebet,
im Augenblick des Innehaltens.

Gaudete lädt uns ein, den Blick zu heben.
Nicht weg von den Herausforderungen des Alltags,
sondern hindurch – mit einem Herzen, das sich öffnen darf.
Denn Gott kommt nicht erst am Ziel,
sondern begegnet uns schon unterwegs.

So ist dieser Sonntag ein Atemholen.
Ein Vorgeschmack auf Weihnachten.
Ein Zeichen dafür, dass Dunkelheit nicht das letzte Wort hat.

Freut euch – der Herr ist nahe.
Diese Freude wollen wir mitnehmen in die kommende Woche,
behutsam, dankbar und voller Vertrauen.

DaChor im Stift Altenburg

Zwei Ensembles von DaChor durften am 30.11. und am 13.12.2025 im Stift Altenburg die Veranstaltung „Der Klang der stillen Zeit“ musikalisch umrahmen.

Die Initiative dazu kam von Chor-Mitglied Arthur Hainböck, der mit einfühlsamen Texten und den dazu passenden Liedern von DaChor Freude in die Herzen und die Gesichter der Zuhörer zaubern konnte! Weiterlesen

„Ein Licht, das im Kleinen beginnt“ – Impuls zum Hochfest Maria Empfängnis

Der Marienfeiertag im Advent lädt uns ein, mitten in der vorweihnachtlichen Unruhe still zu werden.
Maria erinnert uns daran, dass Gottes Weg mit uns selten laut beginnt,
sondern im Kleinen, im Leisen – dort, wo wir offen werden für Neues.

Sie ist das Zeichen dafür,
dass Gott den Menschen immer zuerst mit Hoffnung anschaut.
Nicht das, was uns belastet, steht im Mittelpunkt,
sondern das, was er in uns zum Wachsen bringen möchte.

Vielleicht ist das ihre Botschaft an uns heute:

Vertrau dem zarten Anfang.
Dem kleinen Licht, das kaum auffällt.
Der Stille, die dich zur Ruhe kommen lässt.
Dem Gedanken, der dir Frieden schenkt.

Maria zeigt uns, wie Gnade Raum bekommt:
nicht durch Perfektion,
sondern durch ein offenes Herz.

So wird dieses Hochfest im Advent zu einer Einladung:
Gott beginnt auch in uns etwas Neues –
unscheinbar vielleicht, aber voller Verheißung.
Wir dürfen damit rechnen,
dass sein Ja zu uns trägt, stärkt und nach vorne führt.

Möge dieser Marienfeiertag uns sensibel machen
für das Licht, das Gott in unserem Alltag entzündet.