Eine besondere Auszeichnung für einen Mann, dessen Leben seit Jahrzehnten eng mit dem Wald verbunden ist. Johann Tiefenbacher erhielt als erster überhaupt die Goldene Eustachius-Nadel des Stiftes Klosterneuburg. Propst Anton Höslinger Can.Reg. überreichte die höchste Auszeichnung der Stiftsforste an den langjährigen Forstwart des Reviers Sankt Bernhard im Bezirk Horn und würdigte damit dessen außergewöhnlichen Einsatz für die anvertraute Natur.
Heute, am 1. September, beginnt die Schöpfungszeit. Bis zum Fest des heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober sind wir eingeladen, unsere Welt wieder bewusster als Gottes Schöpfung wahrzunehmen.
Schöpfung begegnet uns jeden Tag: im Licht des Morgens, im Rauschen der Bäume, im Wasser, das unseren Durst stillt, und in den Menschen, die unseren Weg begleiten. Vieles davon erscheint uns selbstverständlich. Doch nichts davon ist selbstverständlich – alles ist Geschenk.
Die Schöpfungszeit lädt uns ein, innezuhalten und neu hinzusehen:
Wo entdecke ich heute eine Spur Gottes?
Wofür bin ich dankbar?
Und wo kann ich selbst dazu beitragen, das Leben zu schützen und zu bewahren?
Es braucht nicht immer große Taten. Achtsam mit Lebensmitteln umzugehen, weniger wegzuwerfen, sorgsam mit Wasser und Energie zu sein, einem Menschen aufmerksam zuzuhören oder einem Tier und einer Pflanze Raum zum Leben zu lassen – all das sind kleine Zeichen der Verantwortung.
Denn wir stehen nicht außerhalb der Schöpfung. Wir sind ein Teil von ihr. Was wir ihr Gutes tun, kommt auch uns selbst und den Menschen nach uns zugute.
„Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.“
(Genesis 1,31)
Vielleicht nehmen wir uns in diesen Wochen jeden Tag einen Augenblick Zeit, um zu staunen, zu danken und mit einer kleinen Tat zu antworten.
Gott, öffne unsere Augen für die Schönheit deiner Schöpfung.
Lehre uns, dankbar zu leben und achtsam mit allem umzugehen,
Der 12. August, war ein ganz besonderer Abend: Anlässlich des 950-Jahr-Jubiläums der Pfarre Röhrenbach führte eine rund 15 Kilometer lange Pilgerwanderung zu den Kapellen des Pfarrgebiets.
Unter dem Motto „Mein Weg der Hoffnung leuchtet bunt“ verband die Wanderung Bewegung, Gemeinschaft, Geocaching und spirituelle Impulse.
Der besondere Höhepunkt erwartete die 333 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Winkl am Kreuz am Sattelweg: Bei Sonnenuntergang konnte die partielle Sonnenfinsternis unter fachkundiger Begleitung beobachtet werden. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, das den gemeinsamen Weg zu etwas ganz Besonderem machte.
Doch damit war der Blick noch lange nicht zu Ende: In der Nacht erreichte auch der Perseiden-Meteorstrom seinen Höhepunkt. Zahlreiche Sternschnuppen machten den Himmel zum krönenden Abschluss eines außergewöhnlichen Abends.
So wurde die Pilgerwanderung zu einer besonderen Verbindung von Glaube, Bewegung, Gemeinschaft und der Faszination der Schöpfung.
Ein Abend voller Begegnungen, Impulse und leuchtender Momente – ganz im Sinne des Mottos:
Rund um Gedenktag der Hl. Margarethe wird zu ihren Ehren eine Hl. Messe in der Hubertuskapelle Grünberg gefeiert. Bei dieser Festmesse mitten in der wunderbaren Natur haben wir besonders für die Bewahrung der Schöpfung gebetet.
Solche Orte laden ein, innezuhalten und dankbar zu sein für den Lebensraum, den Gott uns geschenkt hat.
Das Kircherl in Grünberg ist jedes Jahr am 1.5. Ziel der Fußwallfahrt von Neukirchen. Mitten im Freiluftdom wurde bei strahlendem Sonnenschein die Marienandacht gefeiert.
Heuer feiert übrigens die Hubertuskapelle ihr 70jähriges Bestehen!
Am Vormittag des 11. Oktober fand im Pfarrwald auf der Kaidling eine besondere Aktion zum Schutz und zur Bewahrung der Schöpfung statt. Gemeinsam mit Generalvikar Dr. Christoph Weiss wurden insgesamt 300 junge Bäume gepflanzt – ein starkes Symbol für Nachhaltigkeit, Verantwortung und gelebten Glauben.
Bei strahlendem Herbstwetter packten zahlreiche Helferinnen und Helfer mit an, um den Pfarrwald der Pfarre Neukirchen/Wild wieder aufzuforsten und damit einen Beitrag zum Erhalt der Natur zu leisten. Die Aktion stand ganz im Zeichen der Schöpfungsverantwortung, die uns daran erinnert, achtsam mit den uns anvertrauten Ressourcen umzugehen und die Erde für kommende Generationen zu bewahren.
Nach getaner Arbeit blickten alle Beteiligten stolz auf das Ergebnis: 300 junge Bäume, die nun Wurzeln schlagen und wachsen dürfen – als lebendiges Zeichen für die Verantwortung, die wir als Christinnen und Christen für die Schöpfung tragen.Weiterlesen →
Im Rahmen unserer Begegnungstage besuchten die Jungscharkinder der Pfarre Neukirchen/Wild gemeinsam mit Generalvikar Dr. Christoph Weiss den Biohof Angelmayer in Poigen. Dort erfuhren sie Spannendes über das Leben und Arbeiten auf einem Biohof und erlebten, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Schöpfung ist.
Solche Begegnungen bereichern unsere Begegnungstage immer wieder – sie verbinden Glauben, Gemeinschaft und Natur auf ganz besondere Weise. Weiterlesen →
Dankbarkeit ist die schönste Sprache des Herzens – dies war bei den Erntedankfesten unseres Pfarrverbandes spürbar und erlebbar. Wir danken Gott für die wunderbare Welt, unsere Gemeinschaft und für die Talente und Fähigkeiten jedes Einzelnen. Weiterlesen →
Dankbar für die gute Schöpfung Gottes! Die Kinder durften die vier Elemente erleben und in den Sonnengesang des Hl. Franziskus einstimmen! Bei der Tiersegnung wurden nicht nur Hühner, Hunde und Hasen unter den Schutz Gottes gestellt, sondern auch jeder Mensch als einzigartiges Geschöpf gesegnet.
Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat von Strögen – Frauenhofen zur leiblichen Stärkung ein. Weiterlesen →
Die Vorbereitungen für die Begegnungstage mit der Diözesanleitung laufen bereits. Gestern wurden von unseren fleißigen Pfarrgemeinderäten von Neukirchen erste Vorarbeiten geleistet. Auch DU bist eingeladen, am 11.10. einen Baum der Hoffnung zu pflanzen!