Ratscherkinder in unseren Orten und Pfarren des Pfarrverbandes

Die Ratscherkinder aus Frauenhofen

Auch heuer waren in den Kartagen wieder zahlreiche Ratscherkinder in den Orten und Pfarren unseres Pfarrverbandes unterwegs. Mit viel Engagement und Ausdauer zogen Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus, um mit ihren Ratschen die Glocken zu ersetzen, die nach altem Brauch von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigen.

Mehrmals täglich waren die Gruppen unterwegs und erinnerten mit ihren Ratschen an die Gebetszeiten sowie an die besonderen Tage der Karwoche. Dabei wurde in vielen Straßen und Ortschaften der traditionelle Brauch lebendig gehalten und von der Bevölkerung mit Freude aufgenommen. Weiterlesen

Karsamstag – die stille Zeit dazwischen

Zwischen Grabesstille und neuer Hoffnung

Ein Tag ohne große Worte.

Das Grab ist verschlossen.
Die Fragen bleiben.

Was gestern geschehen ist,
steht im Raum.

Trauer hält inne.
Hoffnung wartet.

Karsamstag kennt dieses Dazwischen:
noch keine Antwort,
noch kein neues Licht.

Nur Stille.

Vielleicht ist gerade darin
ein besonderer Raum:

für das, was unausgesprochen bleibt,
für das, was wir Gott anvertrauen.

Auch die Stille
gehört zum Weg.

Karfreitag – Ein stiller Weg bis zum Kreuz

Am Karfreitag begleiteten wir Jesus auf seinem letzten Weg und erinnerten uns gemeinsam an sein Leiden und Sterben.

In einer ruhigen und besonderen Atmosphäre kamen viele zusammen, um diesen stillen Feiertag bewusst zu erleben. Die Passionsgeschichte, Gebete und Momente der Stille luden dazu ein, innezuhalten und über die Bedeutung dieses Tages nachzudenken.

Karfreitag macht deutlich, wie eng Schmerz, Hoffnung und Vertrauen miteinander verbunden sind – Gedanken, die in der Feier spürbar wurden und viele berührt haben. Weiterlesen

Jungscharkinder gestalten das Heilige Grab in Neukirchen

Mit viel Begeisterung, Kreativität und Teamgeist haben die Jungscharkinder von Neukirchen das Heilige Grab geschmückt. Gemeinsam wurden Blumen arrangiert, Kerzen aufgestellt und alles liebevoll vorbereitet.

So ist ein besonderer Ort entstanden, der zum stillen Gebet, zum Gedenken und zum Innehalten einlädt.

Ein großes Danke an alle Kinder, die mit so viel Einsatz dabei waren und gezeigt haben, wie schön gemeinsames Gestalten in unserer Pfarrgemeinde sein kann. 🌸✨ Weiterlesen

Karfreitag – unter dem Kreuz

Wo Worte verstummen und Liebe bleibt

Es wird still.

Worte verstummen.
Der Weg endet am Kreuz.

Jesus trägt,
was Menschen ihm auferlegen.
Er trägt Schmerz,
Angst und Verlassenheit.

Und dennoch bleibt Liebe.

Keine große Antwort.
Kein sichtbarer Sieg.
Nur dieses Bleiben.

Unter dem Kreuz
steht die Hoffnung still
und gibt doch nicht auf.

Karfreitag erinnert uns:
Auch in den dunklen Stunden
ist Gott nicht fern.

Er bleibt dort,
wo Menschen leiden,
wo Tränen fallen,
wo Worte fehlen.

Am Ölberg – Einladung zur Stille

Der Ölberg am Abend des Gründonnerstags erinnert an jene Nacht, in der Jesus den Weg des Vertrauens gegangen ist – betend, ringend und ganz offen vor Gott. Inmitten von Angst und Unsicherheit sucht er die Stille und bleibt im Gespräch mit dem Vater.

Auch für uns kann dieser Ort zu einer Einladung werden: Sorgen, Fragen und alles, was uns bewegt, nicht zu verdrängen, sondern vor Gott hinzulegen. Gerade in stillen Momenten wächst oft die Ahnung, dass wir mit dem, was uns beschäftigt, nicht allein sind.

„Bleibt hier und wacht mit mir“ – dieser Satz Jesu lädt ein, einen Augenblick bewusst dazubleiben, still zu werden und dem Raum zu geben, was im Alltag oft keinen Platz findet.

Manchmal beginnt Hoffnung dort, wo wir still werden.

„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“

Am Gründonnerstag haben wir in unseren Pfarren gemeinsam das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern gefeiert und der Einsetzung der Eucharistie gedacht.

In den Liturgien und feierliche Gottesdiensten wurde die besondere Bedeutung dieses Abends spürbar: Gemeinschaft, Dienst am Nächsten und die Einladung Jesu, seine Liebe weiterzutragen. Weiterlesen

Gründonnerstag – ein Abend voller Erinnerungen

Ein Tisch ist gedeckt.
Brot liegt bereit.
Ein Kelch wird gereicht.

Im Dämmerlicht des Abends:
ein Moment der Nähe,
ein Zeichen der Liebe,
ein stilles Vermächtnis.

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ –
nicht nur als Erinnerung,
sondern als Einladung:
zum Teilen,
zum Dienen,
zum Bleiben.

In jedem gebrochenen Brot
liegt ein Stück Hoffnung.
In jedem Schluck vom Kelch
ein Versprechen von Leben.

Heute –
lass den Lärm verstummen.
Lass das Herz hören.
Lass die Seele erinnern.

Vielleicht ist der Gründonnerstag
die Einladung, still zu werden
und neu zu spüren:

Er ist da –
im Einfachen,
im Miteinander,
im Zeichen seiner Liebe. 

Ostern kann kommen…! 🕯️🌈

Mit viel Freude, Kreativität und großer Sorgfalt gestalteten die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses der Barmherzigkeit in Horn gemeinsam die diesjährige Osterkerze für die Heimkapelle. ✨🕯️

In gemütlicher Atmosphäre wurde gebastelt, ausgeschnitten, gestaltet und dekoriert. Dabei entstanden nicht nur schöne Motive, sondern auch viele persönliche Ideen, die in die Gestaltung der Kerze eingeflossen sind. Die Osterkerze ist ein wichtiges Symbol für Hoffnung, Licht und neues Leben und wird in der Osterzeit einen besonderen Platz in der Heimkapelle einnehmen.

Das gemeinsame Arbeiten bereitete allen Beteiligten große Freude und förderte zugleich das Miteinander im Haus. Mit Stolz wurde das fertige Werk präsentiert, welches ab dem Ostersonntag die Heimkapelle festlich schmückt und die Osterbotschaft sichtbar macht. 🙏

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses kreative Projekt begleitet haben. Weiterlesen