„Warum steht ihr da und schaut zum Himmel?“

Christi Himmelfahrt wirkt auf den ersten Blick wie ein Abschied. Jesus entzieht sich den Blicken seiner Freunde. Er geht zum Vater zurück. Die Jünger bleiben zurück – vielleicht ratlos, vielleicht traurig, vielleicht auch voller Fragen.

Und genau in diese Situation hinein sprechen die Engel:

„Warum steht ihr da und schaut zum Himmel?“

Diese Frage gilt auch uns heute.

Denn der Glaube an Christus lädt uns nicht ein, nur nach oben zu schauen und auf bessere Zeiten zu warten. Er sendet uns mitten hinein ins Leben. Jesus geht nicht weg, um fern zu sein – sondern um auf neue Weise gegenwärtig zu werden.

Wo Menschen einander Hoffnung schenken, wo Versöhnung möglich wird, wo jemand Zeit hat zuzuhören, wo wir füreinander da sind – dort wird etwas vom Himmel spürbar.

Christi Himmelfahrt erinnert uns daran: Der auferstandene Christus traut uns etwas zu. Er sendet uns als Zeuginnen und Zeugen seiner Liebe in diese Welt.

Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft dieses Festes: Nicht stehen bleiben. Nicht nur in den Himmel schauen. Sondern mit offenen Augen und offenem Herzen den Menschen begegnen.

Dann kann Gottes Nähe mitten unter uns erfahrbar werden.

Herr Jesus Christus, du bist zum Vater heimgekehrt und bleibst uns dennoch nahe.
Schenke uns den Mut, unseren Glauben im Alltag zu leben. Öffne unsere Augen für die Menschen, die unsere Aufmerksamkeit, unsere Zeit und unsere Hoffnung brauchen. Lass uns Zeugen deiner Liebe sein. Heute und alle Tage. Amen.

Bittgang mitten in der Natur

Das Felderbeten konnte am Mittwoch vor dem Himmelfahrtstag, bei trockenem Wetter abends in Mödring mit Herrn Benedikt gefeiert werden.

Bei einem kurzer Fußmarsch am Eibenweg Richtung Haslau konnten sich die Mitfeiernden an 2 Stationen der Natur erfreuen und DANKBARKEIT dafür zeigen. Weiterlesen

Maria, wir dich grüßen!

Am Abend des Muttertages feierte Sonja Lochner eine wunderschöne Maiandacht musikalisch gestaltet vom Kirchenchor in der Pfarrkirche von Mödring. Besonders freuten sich die Mitfeiernden über den Besuch von P. Clemens. 

Die Sanierung der Mariengrotte wurde von Hannes Dworak angeleitet und großteils von ihm selbst in liebevoller Handarbeit umgesetzt. Die Marienfigur wurde von Christian Buhl neu bemalt und der Eichenstamm von Margot Wondra mit der Kettensäge bearbeitet.

Am Ende der Andacht wurde sie gesegnet.
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Ein neuer Klang des Glaubens – Glockenweihe in St. Bernhard

Am 10. Mai durfte die Pfarre St. Bernhard die Weihe der neuen Totenglocke feiern. Die Festmesse wurde feierlich vom Chor gestaltet, als Hauptzelebrant begrüßten wir Propst Anton vom Stift Klosterneuburg. Anschließend wurde die Glocke im Schlosshof bei strahlendem Wetter feierlich geweiht und unter großem Interesse in den Turm aufgezogen. Der Vormittag klang bei einer gemeinsamen Agape gemütlich aus.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sponsoren, Förderern und Unterstützern! Besonders die Haussammlung mit € 9.210 zeigt die große Verbundenheit unserer Bevölkerung mit der Pfarre. 

Danke auch an die Diözese, Bund und Land sowie an die Firma Perner für die fachkundige Begleitung.

Möge die neue Glocke ein hörbares Zeichen unseres Glaubens und unserer Gemeinschaft sein und Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten.

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Erste Maiandacht im heurigen Jahr in der Elisabethkapelle Rosenburg

Im Wonnemonat Mai werden viele Maiandachten in unserem Pfarrverband gefeiert: in den Kirchen und Kapellen sowie auf freier Flur und Wiese. Am Abend des 3. Mai gestaltete unserer Pastoralassistent Christian die Marienandacht mit dem wunderbaren Symbol des Kaktusses. Die Elisabethkapelle in Rosenburg ist eine Oase mitten in der Natur, die zum Verweilen und Beten einlädt! Weiterlesen