„Kommen – Leben – Gehen“ – Gedenkfeier für unsere Verstorbenen

Am Abend des Allerseelentages versammelten sich viele Gläubige aus unserem Pfarrverband, um der 112 Verstorbenen seit dem letzten Allerheiligenfest zu gedenken.
Unter dem Leitgedanken „Kommen – Leben – Gehen“ stand die erste gemeinsame Gedenkfeier unseres Pfarrverbandes – ein stiller, aber tief berührender Abend des Erinnerns, Dankens und Hoffens.

Berührende musikalische Klänge, einfühlsame Worte und das hoffnungsvolle Licht der Auferstehung, das im Kirchenraum leuchtete, schenkten Trost und Verbundenheit.
Inmitten von Trauer und Erinnerung wurde spürbar: Das Leben endet nicht – es wandelt sich.

Gemeinsam durften wir beten, trauern und das Leben feiern, das Gott uns schenkt – im Vertrauen darauf, dass unsere Verstorbenen nun in seinem Licht geborgen sind.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diesen Abend gestaltet und begleitet haben – in Musik, Wort, Licht und Gebet. Weiterlesen

🕯️ Im Licht der Erinnerung

Am 2. November, dem Tag Allerseelen, halten wir inne.

Wir denken an jene, die uns im Leben begleitet haben –
und nun in der Ewigkeit geborgen sind.
Der Schleier zwischen Himmel und Erde scheint an diesem Tag ein wenig dünner zu sein. In der Stille spüren wir ihre Nähe, in der Erinnerung leben sie weiter.

Allerseelen erinnert uns daran,
dass Leben und Tod keine Gegensätze sind,
sondern Teile eines großen Ganzen.
Was wir mit Liebe getan haben, bleibt.
Was wir im Herzen tragen, vergeht nicht.

Vielleicht ist dieser Tag eine Einladung,
eine Kerze zu entzünden –
für die, die gegangen sind,
und für das Licht, das in uns weiterleuchtet.

In der Hoffnung auf neues Leben
vertrauen wir darauf:
Liebe ist stärker als der Tod.

✨ Im Licht der Heiligen – ein stiller Weg der Hoffnung

„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)

Am Fest Allerheiligen verweilen wir in einem Moment des Dankes und der Erinnerung.
Wir denken an die unzähligen Menschen, die im Licht Gottes leben –
an bekannte und unbekannte, große und stille Heilige,
an jene, die in ihrem Alltag Gott Raum gegeben haben.

Heiligkeit – das ist kein fernes Ideal,
sondern ein zartes Wachsen im Verborgenen:
in der Geduld, die trägt,
in der Liebe, die nicht nachrechnet,
im Dienen, das nicht gesehen werden will,
im stillen Gebet, das aus dem Vertrauen lebt.

Allerheiligen lädt uns ein, den Blick zu heben:
Dankbar auf Menschen zu schauen,
die uns Gutes getan,
die uns geprägt und im Glauben gestärkt haben.
Vielleicht tragen auch wir – leise, unscheinbar – etwas von ihrem Licht weiter.

Heiligkeit geschieht dort,
wo wir dem Leben trauen,
wo wir mit offenen Augen und wachem Herzen begegnen,
wo wir das Gute nicht aufgeben –
trotz aller Dunkelheiten,
trotz allem, was unvollkommen bleibt.

Möge dieses Fest uns innerlich berühren.
Möge es uns ermutigen,
unser eigenes Leben als Weg zur Heiligkeit zu sehen –
nicht vollkommen, aber ehrlich;
nicht laut, aber leuchtend
im Vertrauen auf den Gott des Lebens.

„Ein Weg im Licht – Momente der Stille und Hoffnung“

Zahlreich wie die Sterne erstrahlten am Abend des 31. Oktober die vielen Lichter in der Horner Stephanskirche. Unter dem diesjährigen Motto „Pilgerweg der Hoffnung“ öffnete sich die Kirche für Besucherinnen und Besucher, die sich auf den Weg machten, das Licht in sich selbst zu entdecken.

In der stimmungsvoll erleuchteten Kirche wurden die Gäste eingeladen, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich von der besonderen Atmosphäre tragen zu lassen. Hunderte von Kerzen, kunstvoll arrangiert, wiesen den Weg durch verschiedene Stationen, die zum Nachdenken, Staunen und Beten anregten.

An jeder Station konnten die Pilgerinnen und Pilger ein Stück Hoffnung mitnehmen – sei es in Form eines stillen Gebets, einer kurzen Meditation oder eines persönlichen Gedankens. Musik, Lichtspiele und Texte begleiteten diesen besonderen Abend und schufen eine Atmosphäre der Gemeinschaft und des Friedens.

Viele Besucherinnen und Besucher äußerten ihre Dankbarkeit für diesen Ort der Stille und des Lichts in einer oft dunklen und lauten Zeit. Die „Nacht der 1000 Lichter“ wurde so zu einem Zeichen des Vertrauens und der Zuversicht – ein wahrer Pilgerweg der Hoffnung. Weiterlesen

Romwallfahrt im Heiligen Jahr – Auf den Spuren des Glaubens

Vom 25. bis 30. Oktober machten sich 41 Pilgerinnen und Pilger aus unserem Pfarrverband im Horner Becken gemeinsam mit dem Seelsorgeteam auf den Weg nach Rom, um im Heiligen Jahr ihren Glauben zu vertiefen und Gemeinschaft zu erleben.

Gleich zu Beginn durften wir als Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung drei der Heiligen Pforten durchschreiten – ein bewegender Moment, der uns tief in die Bedeutung des Heiligen Jahres hineinführte. Besonders berührend war der Besuch des Grabes von Papst Franziskus in Santa Maria Maggiore.

Neben den großen Basiliken führte uns die Wallfahrt auch zu Orten stiller Einkehr: nach Subiaco mit dem Kloster St. Scholastika und den Einsiedlergrotten des Heiligen Benedikt, wo wir inmitten eindrucksvoller Fresken die Heilige Messe feierten. Auch in der Kapelle unseres Quartiers Bonus Pastor beteten wir besonders für alle Menschen unseres Pfarrverbandes.

Natürlich durfte auch das Erleben der Ewigen Stadt nicht fehlen: Spaziergänge durch die römische Altstadt – von der Piazza Navona über das Pantheon bis zur Spanischen Treppe – wechselten sich mit Ausflügen in die Albaner Berge und nach Castel Gandolfo ab. Ein Höhepunkt war die Generalaudienz mit Papst Leo auf dem Petersplatz und der feierliche Gang durch die Heilige Pforte des Petersdoms zum Grab des Heiligen Petrus – ein ergreifender Moment tiefen Glaubens.

Zum Abschluss besuchten wir das Viertel Trastevere mit den Grab der Heiligen Cäcilia und der Basilika Santa Maria in Trastevere, bevor die Wallfahrt mit dem Besuch der Domitilla-Katakomben ihren stillen, eindrucksvollen Abschluss fand.

Gestärkt im Glauben, erfüllt von Gemeinschaft und dankbar für viele berührende Begegnungen kehrten wir nach Hause zurück – mit dem Gefühl, dass uns diese Tage in Rom auf besondere Weise miteinander und mit Gott verbunden haben.

Impressionen unserer Wallfahrt

Benefiz-Auktion „Bares für Ware“ – Kunst für einen guten Zweck

Foto: Eduard Reininger

Am 23. Oktober fand in Horn die Benefiz-Auktion „Bares für Ware“ statt, bei der Kunstobjekte lokaler Künstlerinnen und Künstler versteigert wurden. Mit großem Engagement, Humor und Herz wurde um zahlreiche Kunstwerke geboten – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 4100 Euro konnten erzielt werden!

Der gesamte Erlös kommt den Renovierungsarbeiten der Pfarre Horn zugute. 

Ein besonders herzliches Dankeschön gilt unserer Pfarrkirchenrätin Gerda Erdner, die die Veranstaltung mit viel Einsatz, Organisationstalent und Begeisterung durchgeführt hat. Ohne sie wäre dieser erfolgreiche Abend nicht möglich gewesen.

Allen Künstlerinnen und Künstlern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den großzügigen Bieterinnen und Bietern ein großes Vergelt’s Gott!

Deine Sünden sind dir vergeben!

In St. Bernhard wurde der alte, schimmelige Beichtstuhl abgebaut. Aber auch wenn nicht mehr viele zur Beichte gehen, ist das Sakrament der Versöhnung eine schöne Einladung: Lass dich mit Gott versöhnen!

Unsere Priester im Pfarrverband stehen jederzeit für ein Beichtgespräch zur Verfügung! Wann warst du das letzte Mal beichten?

Synodales Gespräch im Rahmen der Begegnungstage – Glaube, Sendung und Gemeinschaft

Im Rahmen der Begegnungstage fand ein inspirierendes Synodales Gespräch statt, das zahlreiche Pfarrgemeinderäte aus dem Dekanat zusammenführte.

Der Abend begann mit einer feierlichen Heiligen Messe, die von Bischofsvikar P. Antonio zelebriert wurde. In seiner Predigt griff er das Tagesevangelium auf und betonte die christliche Grundhaltung, für Gott verfügbar zu sein – mit offenem Herzen und hörender Bereitschaft auf sein Wort der Liebe.
Beim Gottesdienst wurden 150,90 Euro für Martin Römer in Mexico City gesammelt.

Im Anschluss an die Messe versammelten sich die TeilnehmerInnen im Pfarrsaal, wo Generalvikar Christoph Weiss mit einem geistlich fundierten Input zum christlichen Sendungsauftrag den weiteren Austausch eröffnete. Dabei stellte er das „ABC des kirchlichen und pfarrlichen Lebens“ vor – eine Einladung, die vielfältigen Realitäten, Aufgaben und Herausforderungen in den Pfarrgemeinden bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Im Zentrum seines Inputs stand die Frage: Was ist das Wesentliche am Christentum? Diese Leitfrage zog sich wie ein roter Faden durch die Kleingruppengespräche. In einem offenen und ehrlichen Austausch teilten die Teilnehmer ihre persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen. Die Gesprächsimpulse lauteten:

  • Was ist mein Herzensanliegen als Christ?
  • Warum engagiere ich mich in der Pfarre?
  • Worin besteht der Auftrag für uns Christen heute?

Es entstand ein spannender und gleichzeitig berührender Austausch, geprägt von Glaubenstiefe und persönlicher Christusbeziehung.

Durch das aufmerksame Zuhören und die Momente der Stille konnte Gottes Geist erlebbar werden.  

Der Abend klang in einer Atmosphäre der Gemeinschaft bei einer Agape aus. Weiterlesen

Nachmittag der Begegnungen in der Spitalkirche Röhrenbach

Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, fand im Rahmen der Begegnungstage im Dekanat Horn ein besonderer Nachmittag der Begegnungen in der Spitalkirche Röhrenbach statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die kunstvolle Kirche kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt bildete um 15:00 Uhr eine beeindruckende Führung durch die Spitalkirche, die von Dr. Andreas Gamerith mit großem Herzblut und viel Leidenschaft geleitet wurde. Mit fundiertem Wissen und Begeisterung vermittelte er spannende Einblicke in die Geschichte der Kirche und die beeindruckenden Fresken des Barockmalers Paul Troger, deren Ausdruckskraft und Detailreichtum die Besucherinnen und Besucher sichtlich beeindruckten.

Im Anschluss bot sich im Innenhof Gelegenheit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen – eine schöne Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Nachmittag in entspannter Atmosphäre zu genießen.

Den Abschluss des Tages bildete um 17:00 Uhr eine Andacht mit Kindersegnung, bei der ganz besonders die Kinder im Mittelpunkt standen. Ein Kinderchor gestaltete die Feier musikalisch mit großer Freude und Begeisterung und trug damit zu einer besonders stimmungsvollen Atmosphäre bei. Weihbischof Dr. Anton Leichtfried spendete den Segen und richtete herzliche Worte an die Kinder und ihre Familien.

So wurde der Nachmittag in der Spitalkirche Röhrenbach zu einem schönen Erlebnis der Begegnung, des Miteinanders und der Freude.

 

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Familienmesse zum Weltmissionssonntag in Strögen

Im Rahmen der Begegnungstage feierte die Pfarrgemeinde Strögen am 19. Oktober eine stimmungsvolle Familienmesse in der Pfarrkirche, die ganz im Zeichen des Weltmissionssonntags stand.

Als besonderer Gast zelebrierte Bischofsvikar P. Antonio den Gottesdienst gemeinsam mit der Gemeinde.

In seiner Predigt erinnerte P. Antonio eindrucksvoll an den kirchlichen Sendungsauftrag: Jeder Christ ist berufen, Gottes Liebe in die Welt zu tragen. Dabei stellte er die zentrale Frage: „Was ist das Wesentliche am Christsein?“ – eine Einladung zur persönlichen Reflexion und gelebtem Glauben im Alltag.

Ein besonderes Highlight der Messe war der Kinderchor, der die Feier musikalisch umrahmte und eine fröhliche, hoffnungsvolle Atmosphäre schuf. Auch inhaltlich trugen die Kinder zur Messe bei: In einer berührenden Aktion machten sie sich Gedanken darüber, wie man Gottes Liebe heute sichtbar machen kann. Sie klebten Herzsticker mit Worten wie teilen, helfen oder trösten auf eine Weltkugel – ein starkes Symbol dafür, wie Liebe die Welt „verarzten“ kann.

Im Anschluss an die Messe waren alle herzlich zum gemütlichen Pfarrcafé eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen klang der gelungene Begegnungstag in einer fröhlichen und herzlichen Atmosphäre aus. Weiterlesen