
Heute feiern wir das Fest, an dem ein Stern Menschen aus großer Entfernung bewegt hat. Die Weisen folgten einem Licht – nicht, weil sie alle Antworten hatten, sondern weil ihnen etwas Hoffnung gab, die nicht zu ignorieren war.
Was ist heute mein Stern?
Welches Licht bewegt mich, wenn der Alltag oft grau erscheint?
Licht ist kein Besitz, sondern Einladung
Die Weisen bringen Geschenke dar – Gold, Weihrauch, Myrrhe.
Heute schenken Menschen Zeit, Zuhören, ein Lächeln.
Vielleicht ist das echte Licht nicht das Großartige, sondern das Verfügbare:
eine offene Tür, ein ehrliches Gespräch, ein Moment echter Nähe.
Aufbrechen statt Stillstand
Die Weisen verlassen ihr Zuhause.
Es braucht Mut, Gewohntes zu verlassen – nicht, weil die Welt perfekt ist, sondern weil Leben Bewegung braucht.
Wo bleibe ich stehen, obwohl mein Herz zu neuen Wegen ruft?
Wem darf ich heute entgegengehen?
Begegnung verwandelt
Am Ende kehren die Weisen nicht einfach heim – sie gehen anders.
Epiphanie ist ein Tag des Sehens:
Gott zeigt sich nicht in großer Macht,
sondern in der Nähe und im Mit-Einander.
Gott kommt nicht vorbei – er kommt mit.








