
Der Übergang in ein neues Jahr lädt ein, innezuhalten.
Nicht alles, was vergangen ist, lässt sich einordnen oder erklären.
Manches bleibt unfertig, manches schmerzt, manches erfüllt mit Dankbarkeit.
Im Licht des Glaubens dürfen wir darauf schauen,
ohne uns selbst zu verurteilen
und ohne vorschnell Antworten finden zu müssen.
Gott begegnet uns nicht nur im Gelungenen,
sondern auch in dem, was offen, brüchig oder fragend geblieben ist.
Das neue Jahr liegt vor uns wie ein noch unbeschriebener Weg.
Wir wissen nicht, was er bringen wird.
Aber wir dürfen ihn gehen – Schritt für Schritt,
getragen von der Hoffnung,
dass unser Leben in Gottes Händen bleibt.
Vielleicht beginnt das Neue nicht mit großen Vorsätzen,
sondern mit einem wachsamen Herzen,
mit der Bereitschaft, zuzuhören,
und mit dem Vertrauen,
dass auch kleine Schritte Bedeutung haben.