Pfingstmontag – Maria, Mutter der Kirche

Pfingsten und Maria gehören zusammen.

Mitten unter den Jüngerinnen und Jüngern ist auch Maria versammelt, als der Heilige Geist kommt. Sie wartet mit ihnen, betet mit ihnen und vertraut auf Gottes Zusage.

Maria drängt sich nicht in den Vordergrund.
Aber sie ist da.
Still. Offen. Hörend.

Vielleicht ist gerade das ihre besondere Stärke:
Sie schafft Raum für Gottes Wirken.

Darum trägt Maria den schönen Titel:
„Mutter der Kirche“.

Wie eine Mutter Menschen sammelt, begleitet und trägt, so steht Maria auch heute der Kirche zur Seite. Nicht mit Macht oder großen Worten, sondern mit Liebe, Vertrauen und Treue.

Der Heilige Geist verbindet uns mit Gott – und miteinander.
Maria zeigt uns, wie wir uns diesem Geist öffnen können:
mit einem hörenden Herzen,
mit Geduld,
mit Vertrauen,
auch wenn nicht alles sofort verständlich ist.

Gerade in einer unruhigen Zeit kann Maria uns Orientierung schenken.
Sie erinnert uns daran:
Gottes Geist wirkt oft leise,
aber er verändert Menschen von innen heraus.

Vielleicht ist Pfingstmontag deshalb eine Einladung,
wie Maria offen zu bleiben für Gottes Geist –
damit Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft wachsen können.

Maria, Mutter der Kirche,
begleite unsere Wege.
Hilf uns, offen zu sein
für das Wirken des Heiligen Geistes.
Schenke unserer Kirche Einheit,
Mut und neue Hoffnung.
Lass uns Menschen sein,
die Frieden bringen und
Gottes Liebe weitertragen. Amen.