
Am Passionssonntag wird das Kreuz verhüllt. Was sonst sichtbar im Mittelpunkt steht, entzieht sich unserem Blick und lädt dazu ein, neu hinzuschauen.
Die Verhüllung erinnert daran, dass Vertrautes nicht selbstverständlich ist. Das Kreuz bleibt gegenwärtig, auch wenn es verborgen ist – wie oft auch Gottes Nähe im Alltag nicht sofort sichtbar ist.
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf Ostern: Durch Leiden und Dunkelheit hindurch wächst die Hoffnung auf neues Leben. Der Weg nach Ostern beginnt mit dem bewussten Innehalten und mit einer neuen Perspektive auf das Wesentliche.