
Mit Beginn der Fastenzeit wurde unsere Horner Georgskirche durch eine besondere Installation sichtbar verwandelt: Die neuen Fastentücher laden dazu ein, den Kirchenraum mit anderen Augen zu erleben – stiller, konzentrierter und zugleich voller Hoffnung.
Die Fastentücher sind aus vielen einzelnen Luftmaschenschnüren entstanden. Jede Schnur für sich wirkt zart und unscheinbar – und doch ist jede einzelne unverzichtbar. Erst im Zusammenspiel wird daraus ein großes Ganzes. So wird auf eindrucksvolle Weise sichtbar, was auch unsere Pfarrgemeinde ausmacht: Viele Menschen mit unterschiedlichen Begabungen, Lebenswegen und Erfahrungen bilden gemeinsam eine lebendige Gemeinschaft.
Auch die Farben der Schnüre greifen die besondere Stimmung der Fastenzeit auf. Violett als Farbe der Umkehr und Besinnung, dunklere Töne als Zeichen der Stille und des Innehaltens – aber ebenso hellere Fäden, die Hoffnung und neues Leben anklingen lassen. Denn die Fastenzeit ist nicht nur eine Zeit des Verzichts, sondern vor allem ein Weg: ein Weg der Vorbereitung, der inneren Reinigung und der bewussten Hinwendung zu Gott.
Insgesamt sind 1076 Schnüre in dieses Projekt eingeflossen. Gestaltet wurden sie von SchülerInnen aller sieben Horner Schulen – Sonderschule, Volksschule, Mittelschule, Gymnasium, Polytechnische Schule, HAK und HLW – sowie von engagierten Pfarrmitgliedern. So ist ein Fastentuch gewachsen, das weit mehr ist als Dekoration: Es ist ein Symbol für Zusammenhalt, Geduld, Kreativität und Glauben.
Viele kleine Beiträge verbinden sich zu einem Zeichen, das den Kirchenraum nicht nur optisch verändert, sondern auch eine Botschaft trägt: Wir Menschen sind miteinander verbunden – und gemeinsam können wir wachsen, einander stärken und den Glauben lebendig gestalten.
Ein herzliches Dankeschön!!!
Ein großes und aufrichtiges Danke gilt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben: den Schülerinnen und Schülern, den Lehrpersonen, den beteiligten Schulen, allen Helferinnen und Helfern in der Vorbereitung und Umsetzung sowie allen Pfarrmitgliedern und Unterstützern.
Jede einzelne Schnur ist ein Beitrag – und gemeinsam ist daraus etwas ganz Besonderes entstanden.











