Georgskirche

 

Marktkirche St. Georg

Die Horner Georgskirche, ein „gotisches“ Erscheinungsbild vorspiegelnd, ist ein nachgotischer Bau der österreichisch-deutschen Renaissance und wurde 1593-1597 anstelle eines seit dem 14.Jahrundert bezeugten Vorgängerbaus errichtet. Später wurde sie barockisiert; der Turmhelm stammt aus dem 19.Jahrhundert und wurde nach dem Vorbild der Prager Teynkirchen-Turmhelme gestaltet. Diese Kirche ist als repräsentatives evangelisches Gotteshaus von Elisabeth Puchheim – nach dem Tod ihres Gatten Dietrich (+1589) übernahm sie die Regentschaft – in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft erbaut worden und stellt einen der wenigen protestantischen Großkirchenbauten in unserem Lande dar.

Innenraum der Georgskirche

Gewölbespiegel

Der Gewölbespiegel in der Georgskirche zeigt das Stadtwappen, den Doppeladler, die Wappen der Puchhaim und Hoffmann.

Taufbrunnen

Der neue Taufbrunnen für die Georgskirche wurde im Jahr 2000 von Michael Öllinger angefertigt. Der aus dem Jahr 1598 stammende Taufbrunnen steht im Museum der Stadt Horn.

Rokokokanzel

Die Rokokokanzel von Ignaz Steinhoffer und Josef Pockfuß aus dem Jahre 1772 ist aus Holz und reich mit vergoldeten und versilberten Ornamenten und Figuren geschmückt.

Die neue Paul-Peuerl-Orgel, die insgesamt achte Orgel der Georgskirche, konnte am 28. September 2003 geweiht werden. Sie begleitet nicht nur die Gottesdienste, sondern wird auch als Konzertinstrument gern gespielt