Alois Schwarz ist unser Bischof – Gedanken zu seiner Amteinführung

Den Festgottesdienst zur Amtseinführung unseres Bischofs Alois habe ich mir im Fernsehen angeschaut – und daneben gebügelt. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dieses Zusammenspiel von Alltag und Fest könnte ein Symbol sein. Unser Bischof Alois hat nämlich am Beginn seiner Predigt gesagt, er will Hirte sein, einmal vorn gehen, einmal mittendrin und einmal hinten. Und so wie er es gesagt hat, habe ich den Eindruck, er meint es auch so. Mittendrin will er auch gehen. Mit uns, seiner Herde. Mittendrin verstehe ich so, dass er da sein will, wo wir gerade stehen. Und unsere Nöte, Ängste und Sorgen kennen und teilen will. Aber er will auch Hoffnung leben und geben. Mit uns. Für uns. Ich glaube es ihm. Unser Bischof Alois wirkt einfach, ehrlich und ein bisschen nervös in dieser großen Feier der Amtseinführung. Er stellt Fragen, die auch uns beschäftigen. Er betet mit uns und für uns – und sieht uns Christen als Hoffnungsträger. Beten auch wir für ihn – und hoffen wir mit ihm, dass wir das tun können, was er noch in seiner Predigt gesagt hat: Steh auf, heutige Gesellschaft, das Leben ist mehr!

Helga Hornbachner, 1. Juli 2018, 17:30 Uhr