Großes Interesse an Blaims Asien-Reise

Auf Einladung des Christlichen Arbeitervereins Horn berichtete Alfred Blaim anhand von Filmen, Tonaufnahmen und Fotos über seinen fünfmonatigen Motorrad-Trip quer durch den asiatischen Kontinent. Obwohl er diesen Vortrag schon mehrfach im Raume Horn gehalten hatte, war der Pfarrsaal bis auf den letzten Platz gefüllt. 

Besonders beeindruckt waren die rund 110 Besucher vom Fahrtabschnitt in der Pamir-Hochgebirgsregion, wo er sich auf einer völlig desolaten Straße durch Flüsse und Erdrutsche kämpfen musste, die sich ungesichert entlang einer Schlucht an der afghanischen Grenze kurvenreich entlang schlängelte. Interessant waren auch die Kontraste der Lebensgewohnheiten und Religionen der jeweiligen Bevölkerung, was auch in den Baudenkmälern zum Ausdruck kam, geprägt von unterschiedlichsten Landschaftsformen. Führte doch die Fahrt von der Türkei und den Iran über Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan bis zur Mongolei und nach Wladiwostock. Zurück ging es dann mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Moskau und wieder mit dem Motorrad über die Ukraine nach Hause.

Text und Foto: Roman Fröhlich, zVg
Abbildung: Alfred Blaim nach seinem Vortrag mit Veranstalter Roman Fröhlich

 


Auf Einladung des Christliche Arbeitervereins Horn berichtet Alfred Blaim am Dienstag, dem 12. Februar 2019, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal in einer Multimedia-Show über seine abenteuerliche Reise durch den asiatischen Erdteil.

30.000 Kilometer im Sattel seiner BMW F800GS, 700 Kilometer mit einem Auto-Taxi und 9.300 Kilometer mit der Transsibirischen Eisenbahn durch 12 asiatische Länder legte der Horner Alfred Blaim, leidenschaftlicher Motorradfahrer, Hobbyfotograf und -filmer, in 140 Tagen von April bis August 2017 bei seiner einzigartigen Reise „Abenteuer Asien“ zurück.
Angetrieben durch Abenteuerlust und Neugier auf fremde Länder und Kulturen machte sich der Abenteurer mit seinem Motorrad auf den Weg nach Osten. Von den Kurdengebieten der Türkei und des Iran berichtet er über die unglaubliche Gastfreundschaft, die ihm entgegen gebracht wurde. Entlang der legendären Seidenstraße besuchte er in Usbekistan die faszinierenden Orte Samarkand, Buchara und Chiwa. In Tadschikistan begann seine erste große Herausforderung mit dem Befahren der zweithöchsten Fernstraße der Welt, dem Pamir-Highway, was leider einen Kupplungsschaden ergab. In Kirgistan beeindruckten ihn die landschaftlichen Reize. Am Sibirien-Highway musste er die defekte Lichtmaschine reparieren lassen. Durch einen Auffahrunfall und wiederholten Motoraussetzern hatte er in diesem Abschnitt seiner Reise mit großen Problemen zu kämpfen.
Alfred Blaim’s Resümee: „Ich habe auf dieser Reise alles geben müssen. Oft war ich gezwungen, an meine Leistungsgrenze zu gehen. Als Entschädigung habe ich nur viel Beeindruckendes gesehen, sondern auch fremde Menschen und deren Kulturen kennen und schätzen gelernt. Wenn auch die Armut der Menschen bedrückend war, übte die Weite Sibiriens eine einmalige Faszination aus.“ 
In seiner HDAV Live-Multivisions-Show zeigt er die Eindrücke dieser einzigartigen Motorradreise. Er möchte die Zuseher auf diese Reise virtuell mitnehmen und versucht die Begeisterung, die er unterwegs erfahren hat, durch Bilder, Videos, Musik und seinen Live-Vortrag weiterzugeben. Als Eintrittsbeitrag wird um eine freiwillige Spende gebeten.

Text: Roman Fröhlich, Fotos: Alfred Blaim 

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