Wenn man für die Caritas von Haus zu Haus geht, . . .

. . . um Geld für notleidende Mitmenschen zu sammeln, sammelt man auch Erfahrungen.
Eine Sammlerin erzählt: Jahr für Jahr habe ich bei einem Ehepaar angeläutet. Nie haben sie Geld für die Caritas gegeben, aber aufgemacht haben die freundlichen Leute immer, und jedes Mal erklärt, warum sie nicht spenden. Als der Mann in Pension gegangen ist, hat er bei einer anderen Hilfsorganisation vor Ort mitgeholfen. Dort hat er auch Kontakt mit den Leuten der Caritas bekommen und gesehen, wie und wo und vor allem wie effizient die Caritas helfen kann, wenn genug Geld da ist. Und von diesem Zeitpunkt an haben er und seine Ehefrau bei der Haussammlung Geld gespendet.
Das ist eine gute Erfahrung, von der ich viel Kraft schöpfen kann. Aber manchmal ist man auch als Helferin müde und knapp davor, aufzugeben. Irgendwie vertraue ich darauf, dass sich wieder Leute finden, die mithelfen, anderen zu helfen. Zum Helfen gehört viel Vertrauen, zu den Menschen und vor allem zu Gott. Und keiner von uns weiß, wer der nächste Mensch ist, der aus irgendeinem Grund dringend Hilfe braucht. Sie oder ich – jeder von uns könnte der nächste sein.

Wenn heuer niemand von der Caritas an ihrer Tür läutet, finden sie einen Zahlschein der Caritas in ihrem Pfarrbrief – denken sie bitte daran: SIE können helfen, dass andere helfen können.  

Hier der Link zur Caritas:

https://www.caritas-stpoelten.at/