Beten rund um die Welt

35 Hornerinnen und Horner haben am 2. März mit Christinnen und Christen
auf der ganzen Welt die Texte der Frauen aus Surinam gebetet. 

 

Jeden ersten Freitag im März (heuer: 2. März) feiern Menschen in mehr als 170 Ländern, rund um die Erde, 24 Stunden lang, einen Ökumenischen Weltgebetstag, dessen Liturgie jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet wird.
Wir laden jede Frau, jeden Mann, jedes Kind ein, mit uns ab 19 Uhr im Pfarrsaal zu beten.

Der Weltgebetstag verbindet Frauen aus verschiedenen Kirchen, Kulturen und Traditionen in aller Welt.

Die Sicht, die wir beim Weltgebetstag über ein Land bekommen, ist eine Sicht von „innen“: Frauen, die in diesem Land leben, lassen uns daran teilhaben, was sie beschäftigt, wie ihr Alltag abläuft, was für sie wichtig ist. Das ist ganz anders als ein Reiseführer – wir dürfen wirklich in ein fremdes Land hineinschauen. Und das Bewusstsein, mit unzähligen Menschen gleichzeitig das Gleiche rund um die Welt zu beten ist für mich faszinierend. Darum gehe ich jedes Jahr zum Weltgebetstag der Frauen.
Helga Hornbachner

Der Weltgebetstag am 2. März 2018 kommt aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas. Surinam hat eine lange Kolonialgeschichte mit Einwanderern aus drei Kontinenten. Heute zeigt sich das in einer multi-ethnischen Bevölkerung mit rund 20 Sprachen, wo in der Hauptstadt eine Moschee neben einer gotischen Kirche und ein Tempel neben einer Synagoge steht.

Die Bewahrung der Schöpfung ist den Frauen ein zentrales Anliegen und sie haben deshalb den Schöpfungsbericht (Gen1,1-31) ins Zentrum ihrer Gottesdienstordnung gestellt.

Aber nicht nur die Natur, auch junge Menschen brauchen ein „sorgendes Umfeld“. Mit den Surinam-Projekten möchte die KFB die Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen zum Positiven verändern und die Position der Frauen in ihren Gemeinden stärken.

Informiert beten – betend handeln

Der Weltgebetstag der Frauen setzt Zeichen der Hoffnung, fördert Frieden und Verständigung und stellt sich gegen Ungerechtigkeit und Gewalt.
Mit der Kollekte wird ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Teilens gesetzt durch die weltweite Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen.

http://weltgebetstag.at/

 

 

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